Angaben im Sinne der Barrierefreiheit: Das Hintergrundbild zeigt eine Frau von hinten, die über einen Steg im hohen Gras läuft und das Gras mit ihren Händen berührt.

 

Text des Gedichtes:

(Un)sichtbar

Neues Jahrtausend,
alle werden sichtbar,
machen ihre Sicht klar
zeigen, was los war,
wo sie so standen
und Smalltalk hielten
und mit wem ins Handy
gegens Sonnenlicht schielten.

Neues Zeitalter,
alle suchen Leitern
steigen auf, statt zu scheitern,
finden Wege, die weiter
als sie müssten führen
und wundern sich nach Jahren
irgendwo irgendwann,
wer sie selbst dabei waren.

Neue Perspektive,
lass uns wieder schlendern,
unsre Richtung auch mal ändern,
zwischen Mainstream und den Rändern
nach Lust und Laune springen.
Einfach fühlen, wer wir sind
und auch genauso leben
statt so, wie es richtig klingt.

(Un)sichtbar (Gedicht)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.