Gedicht Heldenmama Mutterliebe

Angaben im Sinne der Barrierefreiheit: Das Hintergrundbild zeigt eine Ente mit ihren Küken, die am Uferrand sitzen und zum Wasser blicken.

 

Text des Gedichtes:

Heldenmama

Für dich bin ich die Heldin,
die Frau, die alles weiß,
warum der Himmel blau ist
und Schäfchenwolken weiß.

Die dir auf jede Frage
eine Antwort stets ausspricht.
Und das, was sie nicht kennt,
das gibt es dann auch nicht.

Engel, das ist neu für mich.
War nie das Zentrum einer Welt,
gab nie den besten Rat von allen,
war nie die, die endlos viel zählt.

Weißt du, ich war stets die Kleine,
die schüchtern in der Ecke sitzt,
die nichts sagt, die auch nicht vorprescht,
die zusieht, wenns woanders blitzt.

Schau, der Schritt von dort zur Heldin,
das ist schon eine große Sache,
drum sieh mir nach, wenn ich trotz allem
Heldentum auch Fehler mache.

Ich geb mein Bestes, trete raus
aus meinem alten Schattenspiel,
denn du sagst, das was du brauchst,
„Mama, das ist gar nicht viel!“

Nur eine Mama, eine Heldin,
die für dich kämpft, bewahrt und gibt,
die dich egal, was kommen mag,
am Ende trotzdem immer liebt.

Wenn das hier deine Heldin ist,
dann Engel, lass michs sein.
Denn, dass ich dich stets begleite,
das wird nie anders sein.

Ich weiß so wenig von der Welt,
doch dieses eine weiß ich:
Ich lieb dich, Engel, ganz gewiss,
bedingungslos, so wie du mich.

 

Heldenmama (Gedicht)

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